Unterdessen ist der Andrenalinspiegel gesunken, die Stimme zurück und der Schlafmangel behoben. Was bleibt sind Erinnerungen an ein tolles Wochenende voller Emotionen, zahlreiche schöne Bilder und der Wunsch es vielleicht doch noch zu tun. Ironman ist und bleibt etwas Einzigartiges. Ein Mythos. Ein grosses Ziel!
Letztes Wochenende haben wir in Roth (D) verbracht. Mit «wir» meine ich Christoph, meine beiden Freundinnen Anne und Petra, 11 weitere startende FreeRadicals und deren Partnerinnen. Als Freundin eines startenden Athleten, fiebert und fühlt man wohl fast genau so mit wie der Athlet selbst. Jedenfalls gings mir so. Das fängt beim Carboloading an, den kochen tut man ja nicht separat für sich selbst. Und hört bei der Schlaflosigkeit in der vorherigen Nacht auf. Tagwacht war für uns drei Frauen ebenfalls um 3.30 Uhr, Frühstück um 4.00 Uhr und Abfahrt zum Startgelände etwas später.
Die Stimmung am Morgen am Start ist schlicht ergreifend, ob Halbdistanz oder die volle Langdistanz. Alle sind sie da, die Athleten, die Helfer, die Liebenden, die Bekannten, die Freunde…nervös, aufgeregt, unsicher, teilweise ängstlich und irgendwie auch vorfreudig.
Spätestens nach dem Startschuss, wenn's im Wasser los geht, spürt man die Erleichterung. Jedenfalls ist das bei mir so. Als um 6.45 Uhr der Startschuss für Christoph fiel, war es ein gutes Gefühl zu wissen, dass er jetzt unterwegs war.

Wir hatten uns einen perfekten Platz auf der Brücke oberhalb des Kanals ergattert und verfolgten die Schwimmenden von oben. Kurz darauf kamen schon die Pro's mit dem Rad an uns vorbeigesaust. Langsam kam auch die Sonne und es wurde etwas wärmer.
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