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Neues aus Valérie's Welt

Neues aus Valérie's Welt gibts regelmässig auf Twitter und Facebook.

Samstag
Sep042010

Eindrücke von der windigen Nordsee

Mit der Idee ein paar warme Ferientage an der Sonne liegend am Meer zu verbringen, reisten wir nach St. Peter Ording an der Nordsee. Doch kaum in Hamburg mit dem Zug losgefahren, wurde das Wetter immer schlechter. Als wir ankamen regnete es sogar. Wir liessen uns davon aber nicht entmutigen.

In den fünf Tagen auf der Halbinsel von Ording passten wir uns dem Wetter an; wenn es draussen mal wieder regnete und der Wind mit 6 Beaufort vom Meer her blies, verbrachten wir die Zeit mit lesen und schlafen. Besonders genossen wir einfach Zeit zu haben, Zeit auch für Kaffee und Kuchen. St. Peter-Ording ist prädestiniert zum shoppen und schlemmen!

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Dienstag
Aug242010

Sentiero alpino di Calanca

Neben dem ganzen Triathlon-Zirkus, war die Planung unserer 3-tägigen Wanderung auf dem Sentiero Alpino di Calanca von San Bernardino nach Santa Maria, eine willkommene und erfrischende Abwechslung.

1. Tag: San Berardino - Rifugio Pian Gran

Los gings am Donnerstag 28. Juli 2010 in San Bernardino bei einem Himmel, dessen Wolken fast bis zum Boden herab reichten. Doch wir hatten Glück, es war zwar grau, aber mehrheitlich trocken. Ein kühler Wind blies uns bereits beim Start auf 1600 Höhe ins Gesicht. Eingepackt und mit vollem Rucksack wanderten wir los in Richtung Pian Gran, unsere erste Zwischenstation auf dem kommenden 50 Kilometer langen Wanderung.

Bald erreichten wir die Baumgrenze, die erste Alp und den Pass de la Cruseta auf 2455 Meter. Es war frisch, der Himmel wolkenverzogen, die Berge lugten grimmig auf uns herab. Doch vom Aufstieg war uns schön warm. Nach kurzweiligen 3,5 Stunden erspähten wir auch schon die Spitzdächer der beiden Biwackhütten.
Das Refugio Pian Gran war für mich nichts Neues, denn ich hab den Sentiero bereits im 2006 bewandert. Allerdings damals in 5 statt wie jetzt in 3 Tagen.

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Montag
Jul262010

Der Mythos «Ironman» oder ganz einfach «Langdistanz»

Unterdessen ist der Andrenalinspiegel gesunken, die Stimme zurück und der Schlafmangel behoben. Was bleibt sind Erinnerungen an ein tolles Wochenende voller Emotionen, zahlreiche schöne Bilder und der Wunsch es vielleicht doch noch zu tun. Ironman ist und bleibt etwas Einzigartiges. Ein Mythos. Ein grosses Ziel!

Letztes Wochenende haben wir in Roth (D) verbracht. Mit «wir» meine ich Christoph, meine beiden Freundinnen Anne und Petra, 11 weitere startende FreeRadicals und deren Partnerinnen. Als Freundin eines startenden Athleten, fiebert und fühlt man wohl fast genau so mit wie der Athlet selbst. Jedenfalls gings mir so. Das fängt beim Carboloading an, den kochen tut man ja nicht separat für sich selbst. Und hört bei der Schlaflosigkeit in der vorherigen Nacht auf. Tagwacht war für uns drei Frauen ebenfalls um 3.30 Uhr, Frühstück um 4.00 Uhr und Abfahrt zum Startgelände etwas später.
Die Stimmung am Morgen am Start ist schlicht ergreifend, ob Halbdistanz oder die volle Langdistanz. Alle sind sie da, die Athleten, die Helfer, die Liebenden, die Bekannten, die Freunde…nervös, aufgeregt, unsicher, teilweise ängstlich und irgendwie auch vorfreudig.

Spätestens nach dem Startschuss, wenn's im Wasser los geht, spürt man die Erleichterung. Jedenfalls ist das bei mir so. Als um 6.45 Uhr der Startschuss für Christoph fiel, war es ein gutes Gefühl zu wissen, dass er jetzt unterwegs war.


Wir hatten uns einen perfekten Platz auf der Brücke oberhalb des Kanals ergattert und verfolgten die Schwimmenden von oben. Kurz darauf kamen schon die Pro's mit dem Rad an uns vorbeigesaust. Langsam kam auch die Sonne und es wurde etwas wärmer.

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Sonntag
Jun202010

Zytturm Triathlon: Trotz Regen, viel Spass

Am Sonntag früh bin ich zum 2. Mal am Zytturm Triathlon in Zug gestartet. Spontan hatte ich mich vor zwei Wochen angemeldet und war gespannt, wie das wohl werden würde. Und es wurde richtig gut, jedenfalls vom Gefühl her. Vielleicht lags auch an meinem neuen Einteiler. Endlich konnte ich im FreeRadicals Outfit starten. Hab Christoph's Schrank geplündert und hab mir eines der orangen Teile geschnappt;-)


Die Zeiten waren praktisch gleich wie beim letzten Jahr. Nur beim Schwimmen hatte ich dieses Mal 3 Minuten länger. Da aber scheinbar im letzten Jahr die Strecke, gemessen an den Bestzeiten der Pro's, zu kurz war, bin ich mit den 35min ganz zufrieden. Einerseits bin ich die letzten 2,5 Monaten nur 1/3 des Umfangs geschwommen, den ich letztes Jahr absolvierte. Anderseits fühlte ich mich im Wasser sehr gut und hatte keine Mühe mit der Orientierung.

Nur leider fehlte mir, soweit hinten im Feld, eine geeignete Vorderfrau bzw -mann. Schattenschwimmen war hier kein Thema.

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Sonntag
Mai232010

Endlich Sommerwetter

Heute bin ich zum ersten Mal in diesem Monat, bei sommerlichen warmen Temperaturen, am See geradelt. Leider erlaubten meine Oberschenkel, nach dem gestrigen Grand Prix in Bern, nur eine lockere, flache Tour. Ich stieg mit der Hoffnung aufs Rad, dass ein bisschen Bewegung meiner Muskulatur nützen würde.




Das Radfahren lief erstaunlich gut. Trotz viel Laktat fuhr ich mit einem flotten Schnitt um den Zürcher Obersee. Die Gegend meines neuen Daheims ist wirklich ganz toll! Nicht nur zum Trainieren, auch um die Seele baumeln zu lassen und die Ruhe zu genissen.

Freu mich schon auf den morgigen Sonnentag!

Sonntag
Mai232010

Radmukis sind eben keine Laufmukis - mein Grand-Prix von Bern

Wenn Ihr mich jetzt sehen würdet, wie ich mich heute fortbewege. Ich bin sicher Ihr würdet lachen! Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals solche Oberschenkelschmerzen gehabt zu haben. Nicht einmal nach dem Marathon. 
Bevor aber dieser Schmerz weg ist, will ich diesen Moment festhalten, so dass ich im Fall, dass es wieder einmal so weh tut, wenigstens nachlesen kann und einen Vergleich hab.

Gestern bin ich den Grand Prix in Bern gelaufen. Zum vierten Mal. Das letzte Mal war vor 6 Jahren. Als joggende Stadt-Bernerin war das jeweils ein grosses Highlight. Den die 10 Meilen, also 16,093 km, sind die schönsten im ganzen Land. Die letzten 6 Jahren war ich immer verletzt und konnte daher nicht teilnehmen.

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