Zytturm Triathlon: Trotz Regen, viel Spass
Valérie Vuillerat
Juni 20, 2010 at 12:58 Am Sonntag früh bin ich zum 2. Mal am Zytturm Triathlon in Zug gestartet. Spontan hatte ich mich vor zwei Wochen angemeldet und war gespannt, wie das wohl werden würde. Und es wurde richtig gut, jedenfalls vom Gefühl her. Vielleicht lags auch an meinem neuen Einteiler. Endlich konnte ich im FreeRadicals Outfit starten. Hab Christoph's Schrank geplündert und hab mir eines der orangen Teile geschnappt;-)
Die Zeiten waren praktisch gleich wie beim letzten Jahr. Nur beim Schwimmen hatte ich dieses Mal 3 Minuten länger. Da aber scheinbar im letzten Jahr die Strecke, gemessen an den Bestzeiten der Pro's, zu kurz war, bin ich mit den 35min ganz zufrieden. Einerseits bin ich die letzten 2,5 Monaten nur 1/3 des Umfangs geschwommen, den ich letztes Jahr absolvierte. Anderseits fühlte ich mich im Wasser sehr gut und hatte keine Mühe mit der Orientierung.
Nur leider fehlte mir, soweit hinten im Feld, eine geeignete Vorderfrau bzw -mann. Schattenschwimmen war hier kein Thema.
Am meisten freute ich mich natürlich aufs Radfahren. Meine Lieblingsdisziplin! Kaum auf dem Rad, fing es aber in Strömen an zu Regnen und es hatte ziemlich viel Wasser auf der Strasse. Da ich grossen Respekt vor rutschigen Strassen habe, habe ich bei den Abfahrten, in den Kurven und im Kreisel stark abgebremst. Nach dem Rennen hab ich erfahren, dass einige auch gestürzt sind.
Ich bin jedoch ohne Sturz und mit motivierenden Zurufen von Anne, Mike und Christoph in die Wechselzone eingefahren.
Ein bisschen unangenehm war dann der Wechsel von den Radschuhen in die Laufschuhe. Die waren natürlich inzwischen vom Regen total durchnässt. Ich verschwendete nicht gross Gedanken daran und rannte los. Die Beine fühlten sich tiptop an. Sofort fand ich meinen Rhythmus. Das befürchtete Gefühl, von harten, schweren Beinen trat zum Glück nicht ein.
Unterdessen hatte es aufgehört zu Regnen, die Temperaturen waren sehr angenehm. Für mich war das optimales Wetter. Ich folgte einer Mitstreiterin die etwa 20m vor mir lief. Ich wollte Sie nicht aus den Augen verlieren.
Vom Gefühl her, lief ich die zweiten 5km schneller als die Ersten, überholte dann irgendwann mal meine Vorderfrau und konnte auf den letzten 300m auch noch Gas geben. Im Ziel erwarteten mich mein Lieben mit grossem Applaus:-)
Erstaunlicherweise war dann die Zeit auf dem Rad (1:14) und beim Laufen (54min) genau gleich wie im letzten Jahr. Vom Gefühl her, war's locker und ich konnte das Rennen sauber durchziehen, ohne Panne, Krämpfe oder dergleichen.
Im Gegensatz zum letzten Jahr, nimmt mich der Wettkampf viel weniger mit: keine Nachwehen und kein Muskelkater! Dafür ein gutes Gefühl und Motivation:-)
Die Bilder dazu gibt's auf Flickr

Reader Comments (1)
Gratuliere Väli, ich zieh den Hut;-)!
Hoffe, auf bald...
Wir verreisen heute mit Bus und Kanu nach Schweden und Norwegen-
Geniess den Sommer in vollen Zügen.
Herzliche Grüsse und eine feste Umarmung